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Alles still!

Nichts hör' ich klopfen,

als mein Herz durch die Nacht,

heiße Tränen nieder tropfen,

auf die kalte Winterpracht!

Manchmal hasst man den Menschen, den man am meisten liebt,

weil er der Einzige ist, der einem wirklich wehtun kann.


 

 

... und die Moral von der Geschicht: Mädchen weich vom Wege
nicht, bleib allein und halt nicht an, traue keinem fremden
Mann! Gehe nie bis zum bitteren Ende, gib Dich nicht in
fremde Hände! Deine Schönheit zieht nur an, und ein Wolf
ist jeder Mann! Merk Dir eines: in der Nacht, ist schon so
mancher Wolf erwacht! Weine um sie keine Träne, Wölfe haben
scharfe Zähne!

 

 

Der Garten Eden

Eines Tages im Garten Eden sagte Eva zu Gott:

„Gott ich habe ein Problem!“

„Was ist das Problem, Eva?“

„Gott, ich weiß dass Du mich erschaffen hast,

mir diesen wunderschönen Garten

und all diese fabelhaften Tiere

und diese zum Totlachen komische Schlange zur Seite gestellt hast,

aber ich bin einfach nicht glücklich.“

„Warum bist Du nicht glücklich, Eva?“ kam die Antwort von oben.

„Gott, ich bin einsam, und ich kann Äpfel einfach nicht mehr sehen.“

„Na gut, Eva, in diesem Fall habe ich die Lösung für Dein Problem.

Ich werde für Dich einen Mann erschaffen und ihn Dir zur Seite stellen.“

„Was ist ein Mann, Gott?“

„Dieser Mann wird eine missratene Kreatur sein,

mit vielen Fehlern und schlechten Charakterzügen.

Er wird lügen, Dich betrügen und unglaublich eitel und eingebildet sein.

Im Großen und Ganzen wird er Dir das Leben schwer machen.

Aber er wird größer, stärker und schneller sein

und er wird es lieben zu jagen und Dinge zu töten.

Er wird dümmlich aussehen, wenn er erregt ist,

aber da Du Dich beschwert hast, werde ich ihn derart beschaffen,

dass er Deine körperlichen Bedürfnisse befriedigen wird.

Er wird witzlos sein und solch kindische Dinge wie kämpfen

und einen Ball herumkicken über alles lieben.

Er wird auch nicht viel Verstand haben,

so das er Deinen Rat brauchen wird, um vernünftig zu denken.“

„Klingt ja umwerfend!“, sagt Eva und zog eine Augenbraue ironisch hoch.

„Wo ist der Haken, Gott?“

„Also.....Du kannst ihn unter einer Bedingung haben.“

„Welche Bedingung ist das, oh Gott?“

„Wie ich schon sagte, wird er stolz und arrogant sein

und sich selbst stets am meisten bewundern.....

Du wirst ihn daher im Glauben lassen müssen,

dass ich ihn zuerst geschaffen hätte.“

„Denk dran, das ist unser beider kleines Geheimnis.....

Du weißt schon, von Frau zu Frau!“

 

 

Ein kleiner Hase rennt in den Urwald,

als er plötzlich eine Giraffe sieht, die sich einen Joint dreht.

Der Hase hält an und sagt zur Giraffe:

"Giraffe mein Freund, rauch nicht diesen Joint,

komme lieber mit mir laufen, das ist gut für die Form."

Die Giraffe überlegt eine Minute

und entscheidet sich den Joint wegzuwerfen

und dem Hasen zu folgen.

Als sie so zusammen laufen,

bemerken sie einen Elefanten,

der gerade im Begriff ist sich eine Line Kokain reinzuziehen.

Der Hase nähert sich ihm und sagt:

"Mein lieber Freund Elefant, hör doch auf das Kokain zu schniefen,

komm lieber mit uns joggen, das ist besser für die Gesundheit."

Der Elefant überlegt nicht lange

und wirft seinen Spiegel und das Röhrchen weg

und schließt sich den beiden an.

Unterwegs treffen die drei Tiere einen Löwen

der sich darauf vorbereitet Heroin zu spritzen.

Darauf der Hase: "Löwe, mein Freund, spritz dich nicht mehr.

Komm doch lieber mit uns mit in den Urwald ein bisschen joggen,

das ist gesünder und man behält die Form."

Daraufhin nähert sich der Löwe dem Hasen

und gibt ihm solch eine Ohrfeige,

dass dieser sich halb benommen einige Meter weiter wieder findet.

Die zwei anderen Tiere sind wegen dieser Tat des Löwen entrüstet

und lehnen sich gegen den Löwen auf.

"Wieso hast du das getan? Der Hase versucht doch nur uns zu helfen!"

Daraufhin antwortet der Löwe:

"Dieser Spinner zwingt mich jedes mal wie ein Wilder durch den Urwald zu rennen,

wenn er Extasy genommen hat!

 

 

Aufklärung
Der Lehrer versucht anhand von Bildern,
den Kindern die Natur zu schildern.
Er spricht von Tier- und Pflanzenwelt.
Als zum Schluss die Glocke schellt,
da sagt er zu den kleinen Wichten,
sie sollen morgen ihm berichten,
wie überhaupt der Mensch entsteht.
Das kleine Volk steht auf und geht
und bringt bei der Gelegenheit die Eltern in Verlegenheit.
Auch Andreas ist nach Haus' gekommen,
er hat sich Vater vorgenommen und ihm die Frage gestellt:
"Wie kommt der Mensch auf diese Welt?"
Dem Vater wird schon bang und bänger,
sein Gesicht wird immer länger.
Doch dann besinnt er sich und lacht:
"Der Mensch, der ist aus Lehm gemacht."
"Au!" denkt Klein-Andreas, "das ist famos",
da hol' ich schnell mir einen Kloß von nebenan von Töpfer Schmidt,
den nehm' ich dann zur Schule mit.
Ich nehm' nicht so 'nen ganz großen

und steck ihn einfach in die Hosen.
Und als dann nun am nächsten Tage der Lehrer stellt seine Frage,
erhielt er Antwort auch sogleich:

"Der Mensch kommt aus dem Storchenreich".
Nur Andreas sitzt ganz still und stumm

und kramt in seiner Hose rum.
Und plötzlich ruft er: "Quatsch mit Soße,
ich hab' das Ding in meiner Hose,
womit die Schöpfung vor sich geht
und wo dann draus der Mensch entsteht.
Von wegen Storch, so seht ihr aus,
wenn ihr's nicht glaubt, ich hol' ihn raus".
Da sagt der Lehrer ganz beflissen:
"Lass ihn nur drin, du scheinst es zu wissen."

 

 

 

 

 

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